| In China wird Wushu (wörtlich
Kampfkunst) als Oberbegriff für alle chinesischen Kampfkünste
verwendet. Der im Westen gängige Begriff "Kungfu"
(gongfu) ist in China weniger üblich als bei uns. Kungfu heißt
wörtlich übersetzt eine "Fertigkeit" bzw. ein
"meisterliches Können" in etwas besitzen.
Kungfu (gongfu) in Verbindung mit Shaolinquan beispielsweise
bedeutet demnach, die Shaolin Kampfkünste meisterlich zu
beherrschen. Wushu beinhaltet sowohl Nord- und Südstile,
als auch so genannte innere- und äußere Stile, wobei
eine Trennung von inneren und äußeren Stilen nicht
immer klar gegeben ist, und diese Thematik heutzutage in China
viel Stoff für wissenschaftliche Diskussionen bietet. --
Neben dem kämpferischen Aspekt, wird Wushu insbesondere auch
zur Stärkung der Gesundheit, und zur Kultivierung und Harmonisierung
von Körper und Geist (xiushen yangxing) betrieben.
Wushu…
| stärkt die körperliche
Verfassung, die Sehnen, Muskeln, Gelenke fördert und
reguliert die Funktion der inneren Organe, macht geschmeidig
und hält gesund |
| verbessert die Konzentrationsfähigkeit
und fördert das Gedächtnistraining |
| hilft, den eigenen Willen
zu schulen |
| stärkt das Selbstbewusstsein und hilft,
sich selbst verteidigen zu können |
| hilft, Körper und Geist
zu kultivieren, d.h. Körper und Geist zu pflegen, ein
starker, zielgerichteter und tugendhafter Mensch zu werden,
seinen Charakter zu verfeinern |
| bereichert das alltägliche Leben und schafft
Freundschaften |
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass man
mit Hilfe eines kontinuierlichen Wushu-Trainings seinen gesundheitlichen
Zustand erheblich verbessern kann. Die Gelenke, Sehnen, ja der
Körper insgesamt werden in großem Maße an Gelenkigkeit,
Geschmeidigkeit, Elastizität und Stärke gewinnen. Gleichgewichts-,
Energie-, Konzentrations-, Sprung- und Standvermögen werden
zunehmen, das Gedächtnis und die richtige Atmung werden geschult
und das vegetative Nervensystem wird positiv beeinflusst.
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